Jacob van Rijswijk, Kaufmännischer Direktor: Meine erste Zeit bei Modulo
Wir haben unseren Kollegen Jacob van Rijswijk gefragt, wie es ihm nach den ersten Monaten als Kaufmännischer Direktor bei Modulo gefällt: "Vom ersten Tag an habe ich mich bei Modulo wohlgefühlt."
"Das liegt an den professionellen und kompetenten Kollegen sowie an der Kombination aus Engagement, Unternehmergeist und dem gemeinsamen Bestreben, jeden Tag für unsere Kunden etwas zu bewegen. Innerhalb des Teams gibt es viel Raum für Zusammenarbeit, Wissensaustausch und eine gesunde Portion Humor. Diese Kombination aus Professionalität und informeller Kollegialität macht Modulo zu einem tollen Unternehmen, in dem man gerne arbeitet."
Wie hast du deine ersten Monate im Job erlebt?
"Mein Start bei Modulo war von Anfang an sehr dynamisch. Schon in den ersten Wochen war ich direkt bei Kundenbesuchen, Fachmessen und Networking-Veranstaltungen sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland dabei. Dadurch bekam ich schnell einen Einblick in die Herausforderungen, Ziele und Zukunftspläne unserer Kunden. Für mich war das der ideale Weg, den Markt besser kennenzulernen und zu verstehen, welche Entwicklungen in den kommenden Jahren für die Branche entscheidend sein werden."
Was hast du in dieser Zeit gelernt?
"Was mir besonders aufgefallen ist, ist der enorme Wandel, der sich derzeit in der Welt der Abfall- und Kreislaufwirtschaft vollzieht. Immer häufiger wird nach Lösungen gesucht, die zur Wiederverwendung, Reparatur und Erhaltung von Rohstoffen beitragen. Traditionelle Wertstoffhöfe entwickeln sich dabei zu Orten, an denen aktiv daran gearbeitet wird, die Lebensdauer von Materialien zu verlängern anstatt sie nur zu entsorgen.
Diese Entwicklung bietet auch gesellschaftliche Chancen. Nicht nur können wertvolle Rohstoffe so länger in der Kreislaufwirtschaft verbleiben, es entstehen auch mehr Arbeitsplätze für Menschen auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Zudem wird Bürger:innen die Trennung und Abgabe von Rohstoffen leichter gemacht. Damit leisten unsere modernen Wertstoffhofanlagen einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft der Zukunft."
Was hat dich bei Modulo am meisten überrascht?
"Das Engagement und die Motivation des Teams haben mich positiv überrascht. Der Fokus liegt stark auf Qualität, Kundennutzen und der Umsetzung nachhaltiger Lösungen. Außerdem fallen die kurzen Kommunikationswege und die Handlungsfähigkeit der Organisation auf. Entscheidungen werden schnell getroffen und Ideen tatsächlich in konkrete Ergebnisse umgesetzt.
Es ist auch deutlich zu erkennen, dass Modulo sich auf dem Markt einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet hat. Kommunen und Entsorger wenden sich immer häufiger an uns als Spezialisten für die Planung, Gestaltung und Realisierung zukunftsfähiger Wertstoffhöfe und Kreislaufwirtschaftszentren."
Inwieweit warst du bereits mit der Welt der Wertstoffhöfe vertraut?
"Ich kannte Modulo schon geraume Zeit, bevor ich hier angefangen habe zu arbeiten. Durch meine frühere Tätigkeit traf ich Ron van Ommeren und Doke van Niekerk regelmäßig auf Fachmessen und bei gemeinsamen Geschäftskontakten, insbesondere in Deutschland. Dadurch hatte ich bereits ein gutes Bild von der Position, die Modulo auf dem Markt einnimmt.
Modulo hat sich in den letzten Jahren zu einem führenden Spezialisten für die Planung und Realisierung von Wertstoffhöfen entwickelt. Mit unserer einzigartigen Kombination aus Planungs-, Beratungs- und Baukompetenz verfügen wir über ein Wissensniveau in der Abfallwirtschaft, das uns auf dem Markt von anderen abhebt. Darauf können wir stolz sein – und darauf wollen wir weiter aufbauen.
Wie siehst du die Zukunft der Branche?
Mit Blick auf die Zukunft sehe ich große Chancen in der weiteren Digitalisierung und Automatisierung unserer Lösungen. Dazu gehören autonome Systeme, digitale Zugangs- und Reservierungslösungen, datengestützte Betriebsführung sowie der Einsatz von KI, um Prozesse intelligenter und effizienter zu gestalten.
Gleichzeitig wächst der Bedarf an Infrastruktur, die schnell realisiert, einfach angepasst und nachhaltig genutzt werden kann. Mit unseren modularen Fertigbauteilen zeigen wir, wie Infrastruktur in Zukunft entwickelt werden kann: zirkulär, flexibel, skalierbar und anpassbar an sich ändernde Bedürfnisse. Der Wertstoffhof ist ein anschauliches Beispiel dafür, doch dieselben Prinzipien lassen sich in der zirkulären Infrastruktur von morgen noch viel breiter anwenden. Damit tragen wir Schritt für Schritt zur Entwicklung einer neuen Generation echter Kreislaufwirtschaft bei."
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